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Schillerschule
Augsburg-Lechhausen

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Schillerschule stellt die

Schüler/innen-Jury

beim Augsburger Zukunftspreis 2018

 

Am 16. November 2018 war es endlich so weit: Wir, die Schüler/innen der Klassen 9cM und 9dM, durften im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses unseren Sieger des Augsburger Zukunftspreises 2018 verkünden. Das war für uns eine große Ehre, umso mehr als hinter uns eine äußerst arbeitsintensive, schweißtreibende Zeit lag.

Und so hat alles angefangen…

Ende Juni 2018 erfuhren wir von unseren damaligen Klassenlehrern, Frau Pfänder und Herrn Mayr, dass die Schillerschule dieses Jahr die Schüler/innen-Jury beim Augsburger Zukunftspreis stellen dürfe und unser Schulleiter, Herr Dorsch, uns, die Klassen 8cM und 8dM, dafür vorgeschlagen hat.

Anfang Juli ging es dann auch schon los. Bevor wir überhaupt die Bewerbungsunterlagen zu Gesicht bekamen, mussten wir uns ein großes Fachwissen aneignen.

Der Augsburger Stadtrat hat sich mit der Zukunftsfähigkeit unserer Stadt beschäftigt und sogenannte Zukunftsleitlinien entwickelt. Diese sind in vier Dimensionen mit jeweils fünf Leitlinien geordnet. Den 20 Leitlinien sind jeweils drei bis fünf Leitlinienziele zugeordnet, die in Summe 75 Ziele ergeben.

Kurz gefasst ging es um folgende Fragestellungen:

Ökologische Zukunftsfähigkeit
Wie können wir unsere Natur schützen?

Soziale Zukunftsfähigkeit
Wie können alle Menschen gut leben?

Ökonomische Zukunftsfähigkeit
Wie können wir sparsamer sein und im internationalen Wettbewerb mithalten?

Kulturelle Zukunftsfähigkeit
Wie können wir unseren Lebensstil schützen?

Dabei spielte der Begriff der „Nachhaltigkeit“ eine wichtige Rolle. Nachhaltig handeln wir, wenn wir bei allem, was wir jetzt tun, an die Zukunft denken.
Da die Projektbewertung aber anhand der 75 Ziele erfolgen sollte, erarbeiteten wir diese in Gruppen um sie uns im Anschluss daran gegenseitig zu erklären. Die Plakate wurden teilweise ganz schön lang…

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Nachdem wir uns intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt hatten, erstellten wir Bewertungsbögen anhand derer wir die einzelnen Projekte bewerten wollten. Ein solcher Bogen umfasste insgesamt sechs Seiten, denn zu den Zukunftsleitlinien kamen noch weitere Bewertungskriterien wie innovativer Charakter, Umfang der Aktivitäten, Dauer des Engagements, Wirksamkeit, pädagogischer Wert und Gemeinwohlorientierung.

Am 16. Juli ging es dann richtig los. Herr Dr. Stamm, Leiter des Büros für Nachhaltigkeit der Stadt Augsburg, kam zu uns in den Unterricht und überreichte uns nach einer kurzen Einführung die 38 Projektbewerbungen.

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Ab sofort hieß es fünf Tage lang von in der Früh bis zum späten Nachmittag – bei tropischen Temperaturen im zweiten Stock:

   
  • intensive Recherchearbeit zu den einzelnen Projekten in Kleingruppen

  • Bewertung der Projekte anhand des Bewertungsbogens

  • Erstellung einer Bewerbungsmappe zu jedem Projekt

  • Diskussion und Ermittlung eines Gruppensiegers

  • Formulierung von Begründungsschreiben für die Auswahl

  • Erstellen einer Powerpoint Präsentation sowie einer Kurzzusammenfassung als Plakat zu den Gruppensiegern

  • Vorstellung der Gruppensieger vor der Klasse

  • Diskussion und Ermittlung je zweier Klassensieger
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Zur Schlussabstimmung durften wir am 23. Juli 2018 Herrn Erben, Referent für Umwelt, Nachhaltigkeit und Migration der Stadt Augsburg, Herrn Dr. Stamm, Frau Wagner, Büro für Nachhaltigkeit, Herrn Dorsch und Frau Baka Méndez in unserem Klassenzimmer begrüßen.

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Nachdem wir ihnen nochmals die einzelnen Stationen unserer Arbeit gezeigt hatten, präsentierten wir unseren Klassen gegenseitig sowie den Gästen die vier Siegerprojekte. Die anschließende Vier-Ecken-Diskussion war sehr hitzig, doch schließlich war durch überzeugende Argumente eine Mehrheit gefunden und unser Siegerprojekt „meins.ist.deins“ von pro familia stand fest. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter dieses Projekts unterstützen werdende Eltern in schwierigen finanziellen Situationen bei der Babyerstausstattung sowie weit darüber hinaus und stehen ihnen auch beratend zur Seite.

     
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Die Zeit bis zu den Sommerferien verbrachten wir unter anderem damit die Laudatio für die Preisverleihung zu schreiben. Den genauen Wortlaut findet ihr (auch zum Download) am Ende dieses Artikels.

Nach den Allerheiligenferien wurde es nochmals richtig stressig und sehr aufregend. Mit unseren neuen Klassenlehrern, Frau Kutlu und Herrn Rathgeber, probten wir die sich über zwei DinA4 Seiten erstreckende Laudatio für unseren großen Auftritt im Goldenen Saal.

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Am 16. November glänzten wir mit unserer Rede vor 300 Gästen im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses und durften denn glücklichen Gewinnern von pro familia zu ihrem Sieg und 1000 Euro Preisgeld gratulieren.

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 Laudatio zum Download:

   
   
   
   
Zukunftspreis 2017
   
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