Mit einer Fläche von 1232 qm ist er wesentlich größer als unsere Turnhalle mit nur 504 qm Bodenfläche und bietet selbst großen Klassen genügend Raum für Sport und Spiel.

Hartplatz

Die bunten Linien umgrenzen Felder für Basketball, Volleyball, Handball und Tennis. Vier Basketballkörbe und zwei Handballtore ergänzen die Ausstattung, so daß für nahezu alle sportlichen Ambitionen eine hervorragende Basis geschaffen wurde. Dafür gilt unser Dank dem staatlichen Schulamt und dem Schulreferat der Stadt Augsburg, insbesondere Frau Ohrnberger.

Leider mischen sich in den Freudenbecher einige Wermuttropfen. Die gewünschte separate Einzäunung kann nicht mehr finanziert werden, so daß nach einem Regenschauer selbst bei trockenem Platz kaum Ballspiele im Freien durchgeführt werden können, weil der Ball immer wieder aus dem feuchten angrenzenden Rasen geholt werden muß und nasse Füße bei den Kindern die Folge sind. Es gibt nicht einmal hinter den Handballtoren einen Fangzaun! Eine zusätzliche Einzäunung hätte uns auch ermöglicht, Turngeräte über mehrere Tage und Wochen vor Ort zu belassen und den immer sehr zeitraubenden Transport dorthin zu vermeiden. Das Aufstellen der Hochsprunganlage schaffen selbst kräftige und flinke Hauptschüler nicht unter 30 Minuten, weil lange Transportwege zurückgelegt werden müssen. Drei zusätzliche Weitsprungbalken am Rande des neuen Hartplatzes sind vorerst nur Attrappe, weil der Sprung auf dem harten grünen Rasen und nicht im weichen Sand enden würde. vielleicht lassen sich im städtischen Finanzsäckel doch noch Restposten finden, damit die Sportanlage komplettiert werden kann. Dies wäre unbedingt nötig, weil die Absprungvorrichtung unserer bisherigen Weitsprunganlage defekt ist.

Für die neue Sportanlage mußte die Stadt Augsburg ca. 180 000 DM aufwenden, bei der heutigen Finanzsituation ein enormer Betrag. Leider mußten wir schon nach wenigen Tagen feststellen, daß ungebetene Gäste sich abends gewaltsam Zugang zu unserem Sportgelände verschaffen und den neuen Platz für sich nutzen. Herumliegende leere Flaschen zeigen deutlich, welche "Sportler" hier am Werke sind. Es wäre schade, wenn blinder Vandalismus diese gelungene Anlage bald wieder unbrauchbar machen würde und wenn nur polizeilicher Einsatz diesen von manchen provozierten Hausfriedensbruch eindämmen könnte.

Keinen Einfluß haben Stadt und Schule auf ein anderes Hindernis, das sich der Benutzung unserer Freisportanlage in den Weg stellt: die Gefahr erhöhter Ozonwerte. Schon mehrmals mußte der Unterricht trotz strahlendem Sonnenschein in die Halle verlegt werden, weil im Freien die Grenzwerte für Ozonbelastung überschritten waren. Hoffentlich unternehmen dafür unsere verantwortlichen Politiker und Wirtschaftsmanager alles, um dieser Gefahr zu begegnen, die wir noch nie so deutlich wie in diesem Jahr erkannt und erfahren haben. Aber auch jeder einzelne Bürger, auch Sie und wir, müssen dazu beitragen, daß wir alle in Zukunft dann im Freien Sport treiben können, wenn es am schönsten ist:

bei strahlendem Sonnenschein.

Werner Greß

   
   
   
   
   
   
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