sogar über die Zimmerdecke mußte jemand marschiert sein! Große Löcher von ausgerissenen Dübeln zierten die Wände. Die Kleiderhaken fielen fast aus der Wand, und der Schutzanstrich war völlig verdreckt. Unsere Meinung war völlig klar:

Hier mußte etwas geschehen!

Weil aber die Stadt Augsburg nie Geld hat und es keine Wunder gibt, entschlossen wir uns, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Nachdem wir Farbreste, Malerwerkzeug, Abdeckmaterial, Klebebänder usw. besorgt hatten, konnte es losgehen.

Wir hängten die Türe aus, schleppten Bänke heraus, schraubten die Haken fest und deckten den Boden ab. Einige von uns rollten Wände und Zimmerdecke, ein anderer gipste die Löcher zu, und wieder andere schrubbten den Schutzanstrich blitzeblank. Gerade, als wir so richtig angefangen hatten, waren die geplanten drei Schulstunden auch schon vorbei. Wir mußten also am Nachmittag nochmals ran. Viele hatten keine Zeit (oder Lust), doch acht Unermüdliche machten sich erneut an die Arbeit. Nach verschiedenen Problemen (Farbe ausgegangen, zu wenig Leitern, Lehrer abgestürzt, ... ) und weiteren drei Stunden Schwerstarbeit, waren wir am Freitagnachmittag um 17.30 Uhr fertig.

Als wir sahen, was wir geleistet hatten, waren wir schon ein bißchen stolz auf uns, und wir werden selbstverständlich darauf achten, daß unsere "neue" Garde-robe so sauber bleibt.

R. Koller und die Maler aus der 6b

   
   
   
   
   
   
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