Adventsfeier 1996

Advent und Weihnachten haben nicht nur in der Familie, sondern auch für das Schulleben eine zentrale Bedeutung. Deshalb konzipierten Kinder und Lehrkräfte ein vielfältiges Weihnachtsprogramm mit Musik, Tanz, Theaterstücken, mit besinnlichen und aufrüttelnden Texten.

Am 17. Dezember war es dann soweit. Alle großen und kleinen Akteure fieberten dem ersten Aufführungsabend entgegen. Nach Weihnachtsliedern zur Einstimmung begrüßte Herr Greß die Gäste. Er wies auf die leisen Töne des Weihnachtsfestes hin und meinte, daß es an der Zeit wäre, mehr zur Ruhe zu kommen.

EinladungUnsere Kleinsten setzten das Programm mit einem Tanz zu dem bekannten Winterlied "Schneeflöckchen, Weißröckchen" fort.

Von der beschwerlichen Herbergssuche erzählten die Viertklässler in dem Singspiel: "Wie weit ist's noch nach Bethlehem".

Welches Tier paßt in den Stall von Bethlehem? Diese Frage lösten die Drittklässler in dem Schattenspiel vom Ochs und Esel.

Die als Weihnachtsmänner verkleidete Jazztanzgruppe durfte natürlich auch nicht fehlen.

Danach trugen Schüler der vierten, fünften und achten Klassen nachdenklich stimmende Texte zu Weihnachten vor. Kleine, melodiöse Menuette dienten als Zwischenmusik.

Auch nach der Pause ging es mit kritischen Texten weiter: "Zeit für jemanden haben, ist mehr als Geld. Tun ist mehr als reden", meinten die Siebtklässler.

Für eine besondere internationale Note sorgte die Eingliederungsklasse mit ihren russischen und englischen Weihnachtsliedern.

Zum Schmunzeln brachte uns die Schulspielgruppe mit ihrem Stück:
"Eine schöne Bescherung!" Sie zeigte uns, welche Pannen ein Weihnachtsabend mit sich bringen kann.

Zum Schluß durften wir den Alltag mit seinen Sorgen und seiner Hektik vergessen und den stimmungsvollen Lichtertanz einer siebten Klasse auf uns wirken lassen.

Der Chor ließ diesen ersten Abend mit englischen Weihnachtsliedern ausklingen.


Am nächsten Tag folgte unsere zweite Weihnachtsaufführung. Diesmal wurde das Programm durch ein Hirtenspiel mit Flötenmusik ergänzt, bei dem die Kinder dem Christkind Geschenke brachten.

Eine dritte Klasse wollte uns mit einem Gedicht darauf hinweisen, daß die frohe Botschaft von Weihnachten allen Kindern auf der ganzen Welt gilt.  


 Nach den Adventsfeiern machten sich unsere Gäste mit einem Stückchen Wärme in ihrem Herzen auf den Nachhauseweg.    

R. Walser/ A. Sartori

   
   
   
   
   
   
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