Was gab es da doch für unsere Schülerinnen und Schüler alles zu bestaunen und zu erfragen! Eingeteilt in jeweils 3 Gruppen durften unsere sechs dritten und vierten Klassen nacheinander je eine Schulstunde lang ihre neugierigen Nasen überall hineinstecken und jede Menge Fragen stellen. Davon machten sie auch ausgiebig Gebrauch!

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Geduldig gab Hauptwachtmeister Reiner Kühne, einer der „Väter" der Mobilen Wache, jede gewünschte Auskunft über die Ausstattung "seines Mobils", eines umgebauten Polizeibusses, den er und sein Kollege Anton Bauer nach eigenen Vorstellungen eingerichtet und gestaltet hatten. Dass der Farbkopierer, mit dem die "Fingerabdrücke" der Kinder festgehalten werden sollten, erstmals wegen leerer Farbpatrone nach wenigen Kopien seinen Dienst versagte, war zwar schade, tat aber der Begeisterung der Kinder keinen Abbruch ...

Mit viel Einfühlungsvermögen zeigte PHMZ Bauer seinen Gruppen die Ausrüstung der Polizei - von den Handschellen bis zum Schlagstock. Natürlich durften dabei praktische Vorführungen nicht fehlen, und so konnten sich etliche Grundschüler und Grundschülerinneninnen rühmen, mit einem echten Polizisten "gekämpft" zu haben. Dass dabei so manche(r) mit den Handschellen oder einem "Polizeigriff“ Bekanntschaft machte, imponierte natürlich gewaltig!

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Die jeweils dritten Gruppen (alle 10 bis 12 Minuten wurden die Gruppen getauscht) durften sich inzwischen den Streifenwagen von innen ansehen oder das Polizeimotorrad bestaunen. Auch hier standen kompetente und kinderfreundliche Beamte Rede und Antwort.

MW 04Unsere Schülerzeitungsredaktion nützte natürlich auch die Gelegenheit, die Mobile Wache an unserer Schule zu haben, und führte ein Interview mit den Verantwortlichen. Dieses Interview war im LAUTSPRECHER Nr. 55 abgedruckt. Dazu an dieser Stelle nur soviel:

Die Mobile Wache war als Versuch der Augsburger Polizei gedacht, mehr Bürgernähe zu zeigen. Sie steht regelmäßig an stark frequentierten Stellen im Stadtgebiet und bietet so jedem Bürger die Gelegenheit, seine Fragen, Anregungen oder auch Beschwerden loszuwerden, ohne ein Polizeirevier aufsuchen zu müssen. Die Erfahrungen der letzten zwei Jahre - so lange gibt es die Mobile Wache - zeigen, dass eine solche Einrichtung gut angenommen wird und inzwischen als Vorbild auch für andere Polizeidirektionen gilt. Seit kurzem gibt es in Augsburg bereits eine zweite "Mobile", ein Indiz dafür, dass diese Neuerung in der Bevölkerung ankommt und ausgebaut werden soll.

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Die Stammbesatzung der "Mobilen Wache" der Polizeidirektion Augsburg: PHMZ Reiner Kühne (links) und PHMZ Anton Bauer.

(Aus der Broschüre der Polizeidirektion Augsburg "Mobile Wache")

Unseren Grundschülern jedenfalls machte dieser Besuch sehr viel Spaß, und auch ihre Lehrerinnen nahmen das Angebot durchwegs positiv auf. Traurig waren nur einige Erst- und Zweitklässler, dass sie nicht mitmachen durften!

Aber wer weiß - vielleicht lassen sich die freundlichen Polizisten von der Mobilen Wache irgendwann mal wieder zu einem Vormittag an der Schillerschule engagieren .... ?

W. Kühne

   
   
   
   
   
   
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