Editorial 2018/2019

 

Liebe Leser unseres Jahresberichts, liebe Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Freunde der Schule!

 

Der vorliegende Jahresbericht über das Schuljahr 2018/2019 bietet ein anschauliches und eindrucksvolles Bild vom schulischen Leben an der Schillerschule. Unser Jahresbericht ist dabei keine nüchterne Bilanz eines Schuljahres, sondern er hebt die Glanzlichter und das Besondere an unserer Schule hervor. Es sind häufig die Aktivitäten, die sicherlich mehr in unserer Erinnerung haften bleiben als der Schulalltag und der Unterricht.

Der Blick in unseren Jahresbericht bietet wieder ein gutes Beispiel dafür, dass die vielfältigen Aktionen und Projekte, die durch den Unterricht und die Lehrer angestoßen werden, bei den Beteiligten große Begeisterung und Freude auslösen.

Unsere Schule wuchs im letzten Schuljahr vor allem im Mittelschulbereich an und erreichte eine Schülerzahl von 600. Diese Zahl wird im kommenden Jahr schrumpfen, da die räumliche Unterbringung in Gruppenräumen nicht mehr tragbar ist. Längst warten wir auf eine Renovierung und den ersehnten Anbau, der die Lage entspannen soll.

Neben den ungenügenden äußeren Bedingungen stellt sich die Schillerschule aber auch den weiteren Herausforderungen, die sich in unserer Gesellschaft vollziehen.

Im Dschungel der Digitalisierung brauchen Schüler mehr und mehr Hilfen für den richtigen und verantwortungsvollen Umgang mit den Medien. Die Medienerziehung beschäftigt uns zunehmend und ihr Einsatz im Unterricht wird uns auch im nächsten Schuljahr begleiten.

Die neuen Lehrpläne in der Grund- und Mittelschule verändern das Lehrerbild noch mehr von der Rolle als Lernstoffvermittler hin zu jemandem, der die Schüler begleitet, anleitet und den Lernstoff individuell anpasst. Die Schüler werden hierbei stärker selbst aktiv. Dies funktioniert nur in einer Atmosphäre des Wohlbefindens, in der die Beziehung zu den Schülern und zum Lehrer der Schlüssel zum Erfolg ist. Der Lehrer als Bezugsperson kennt die Gefühlslagen seiner Schüler und handelt danach.

Unterstützend bieten unsere beiden Jugendsozialarbeiterinnen Einzel- oder Gruppenhilfe für Kinder in persönlichen Notlagen an.

Unser Lehrerkollegium verändert sich stetig. Zum Ende des Schuljahres werden wir zwei Lehrkräfte, Frau Heidemarie Brosche und Herrn Werner Kühne, in den wohlverdienten Ruhestand entlassen. Mit ihnen verlieren wir zwei höchstengagierte Menschen, die viele Jahrzehnte das Profil der Schule wesentlich mitgestaltet haben und unter Schülern und Eltern sehr anerkannt sind.

Schlussendlich haben im vergangenen Schuljahr viele durch ihr unermüdliches Engagement und ihren ständigen Einsatz das Schulleben wesentlich mitgestaltet. Dafür möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen: meinen Mitarbeitern in der Schulleitung, Frau Baka Mendez und Herrn Rathgeber, den Sekretärinnen Frau Rall und Frau Höld, dem Hausmeisterehepaar Knöferl, allen Lehrkräften, den Schulsozialarbeitern und Berufseinstiegsbegleitern, den Ehrenamtlichen und besonders auch den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern.

Nicht vergessen möchte ich den Elternbeirat und den Förderverein der Schillerschule, die wieder einmal Aktivitäten ideell und finanziell unterstützt und manche erst ermöglicht haben.

Mein besonderer Dank gilt der "Macherin" des Jahresberichtes, Frau Heidemarie Brosche, für die unglaubliche Mühe und immense Arbeit, die mit solch einer Tätigkeit verbunden ist.

Unserem ehemaligen Kollegen Herrn Reinhard Koller danke ich für die perfekte Betreuung und stete Aktualisierung unserer Schulhomepage.

Ich wünsche allen, die uns verlassen, Glück, Erfolg und Gesundheit auf ihrem weiteren Lebensweg. Denen aber, die bleiben, wünsche ich erholsame Ferien.
Auf Wiedersehen im neuen Schuljahr am 10. September 2019!

 

E-J. Dorsch, Schulleiter

   
   
   
   
Zukunftspreis 2017
   
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